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Ratgeber

Was kostet eine Website wirklich?

Die kurze Antwort: Eine professionell erstellte Website für Selbstständige oder kleine Unternehmen kostet in Deutschland je nach Weg zwischen ein paar hundert Euro Eigenleistung und fünfstelligen Agentursummen. Die lange Antwort — mit allen Folgekosten, die in Angeboten gerne fehlen — steht hier.

Von Lennart Hämmerle · 18. Juli 2026 · Ratgeber

Die drei Wege zur Website — und was sie wirklich kosten

1. Baukasten (Wix, Squarespace, Jimdo & Co.)

Baukästen wirken auf den ersten Blick fast kostenlos: Die Tarife liegen üblicherweise zwischen etwa 10 und 40 € im Monat. Der eigentliche Preis steht aber nicht auf der Preisliste — es ist Ihre Zeit. Wer noch nie eine Website gestaltet hat, sitzt schnell viele Abende an Layout, Texten und Technik-Einstellungen und bekommt am Ende doch eine Seite, der man die Vorlage ansieht. Dazu kommt: Die Seite gehört faktisch dem Baukasten. Ein späterer Umzug zu einem anderen Anbieter bedeutet fast immer einen kompletten Neubau.

Ehrliches Fazit: Für ein Hobbyprojekt oder einen allerersten Test völlig in Ordnung. Als Aushängeschild eines Betriebs, einer Praxis oder eines Gründungsvorhabens meist die teuerste „billige" Lösung — bezahlt in Zeit statt Geld.

2. Freelancer

Freiberufliche Webdesigner rufen für eine kleine Firmen-Website üblicherweise Projektpreise ab etwa 1.500 € auf; je nach Erfahrung, Region und Umfang sind auch 3.000 bis 5.000 € normal. Abgerechnet wird oft nach Stundensatz — in Deutschland meist irgendwo zwischen 60 und 120 € pro Stunde. Das Ergebnis hängt stark von der einzelnen Person ab: Es gibt hervorragende Freelancer, aber auch halbfertige Projekte, wenn der Auftragnehmer abtaucht oder das Budget vor dem Ende erreicht ist.

3. Agentur

Klassische Werbe- und Digitalagenturen beginnen für Firmen-Websites selten unter 3.000 €; üblich sind je nach Anspruch 5.000 bis 15.000 € und mehr. Dafür bekommt man Prozesse, Ansprechpartner und Erfahrung — aber auch Agentur-Overhead: Meetings, Konzeptphasen, Wartezeiten. Und die Folgekosten haben es in sich: Pflegeverträge und Änderungen nach Stundensatz summieren sich über die Jahre oft auf ein Vielfaches des ursprünglichen Projektpreises.

Die Folgekosten, über die niemand spricht

Der Kaufpreis ist nur die halbe Wahrheit. Diese Posten gehören in jede ehrliche Rechnung:

  • Hosting und Domain — je nach Setup wenige Euro bis über 50 € im Monat.
  • Wartung und Updates — besonders bei WordPress: Plugins, Sicherheitsupdates, Backups. Entweder Ihre Zeit oder ein Pflegevertrag, häufig 30 bis 150 € monatlich.
  • Änderungen nach dem Start — der Klassiker: Die Seite ist live, ein Text soll geändert werden, und plötzlich kostet jede Kleinigkeit eine Stunde Agentur-Stundensatz. Fragen Sie vor der Beauftragung, was eine kleine Änderung später kostet.
  • Lizenzen — Premium-Themes, Plugin-Abos, Schriftlizenzen, Stockfotos.
  • Der Relaunch nach 4–6 Jahren — Websites altern. Wer heute baut, sollte wissen, was ein Neuaufbau später kostet.

Zum Vergleich: unsere Preise, vollständig

Wir legen unsere Preise komplett offen — auch die unbequemen Posten, die anderswo im Kleingedruckten stehen:

  • 950 € einmalig für eine komplette statische Website (bis ~8–10 Seiten) — inklusive Gestaltung, Texteinbau, Impressum & Datenschutz, SEO-Grundlagen und Kontaktformular. Eine Sprache inklusive, jede weitere +150 €. Wunsch-Domain inklusive (gängige Endungen wie .de) — oder Sie behalten Ihre eigene.
  • 20 €/Monat für Hosting und Pflege — damit ist der technische Betrieb komplett abgedeckt: Hosting, Sicherheit, Backups, Updates.
  • 39 € pauschal für kleine Änderungen danach — ein Text geändert, ein Bild getauscht. Sie wissen vorher, was es kostet.
  • Festpreis-Angebot vorab für größere Umbauten, 30 % Rabatt auf den regulären Neubau-Preis bei einer kompletten Neugestaltung.
  • Ab 1.900 € für Websites mit Verwaltungsbereich, wenn Sie Inhalte selbst pflegen wollen.

Und die Besonderheit unseres Modells: Sie zahlen erst, wenn Ihnen die fertige Seite gefällt. Wir bauen zuerst, Sie sehen das Ergebnis live im Browser unter einer eigenen Demo-Adresse — und entscheiden dann. Gefällt Ihnen die Seite nicht, kostet Sie das nichts. Nach der Bezahlung zieht die Seite auf Ihre Domain um: Eine bestehende Domain bleibt erhalten, und wer noch keine hat, bekommt seine Wunsch-Domain von uns — gängige Endungen wie .de sind sogar inklusive.

Checkliste: Diese Fragen sollten Sie vor jedem Angebot stellen

  1. Ist der Preis ein Festpreis — oder eine Schätzung, die wachsen kann?
  2. Was ist inklusive: Texte, Impressum & Datenschutz, SEO-Grundlagen, Mobil-Optimierung?
  3. Was kosten Hosting und Pflege pro Monat — und was ist damit abgedeckt?
  4. Was kostet eine kleine Änderung nach dem Start — konkret in Euro?
  5. Wem gehört die Website — kann ich mit Domain und Inhalten jederzeit umziehen?
  6. Wie schnell lädt die Seite — gibt es Referenzen, die ich live testen kann?
  7. Was passiert, wenn mir das Ergebnis nicht gefällt?

Wer auf diese sieben Fragen klare Antworten bekommt, kann Angebote wirklich vergleichen — egal ob von uns oder von anderen.

Erzählen Sie mir von Ihrem Projekt.

Kurzes Formular, keine Verpflichtung: Ich baue Ihre Seite, Sie sehen sie fertig — und zahlen erst, wenn sie Ihnen gefällt.

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