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Restaurant-Website erstellen: Was wirklich zählt

Die meisten Gäste sehen Ihr Restaurant zuerst auf dem Handy — auf Google, auf einem Bewertungsportal oder auf Ihrer Website. Was dort steht, entscheidet mit, ob reserviert wird. Hier steht, was eine gute Restaurant-Website braucht, welche Fehler bares Geld kosten und mit welchen Kosten Sie realistisch rechnen sollten.

Von Lennart Hämmerle · 19. Juli 2026 · Ratgeber

Warum ein Google-Profil allein nicht reicht

Viele Restaurants verlassen sich komplett auf ihr Google-Unternehmensprofil, Instagram oder Portale wie TripAdvisor. Verständlich — dort sind die Gäste ja. Aber alle diese Kanäle sind gemietet: Die Plattform entscheidet, wie Ihr Betrieb dargestellt wird, welche Fotos oben stehen und welche Öffnungszeiten irgendein Nutzer zuletzt „korrigiert" hat. Auf Aggregator-Seiten steht neben Ihrer Karte außerdem direkt die Konkurrenz von nebenan.

Die eigene Website ist der einzige Ort im Netz, der wirklich Ihnen gehört. Sie ist die verlässliche Quelle, auf die Google-Profil, Social Media und Bewertungsportale zeigen — und die Adresse, die Sie guten Gewissens auf Speisekarte, Visitenkarte und Schaufenster drucken können.

Was eine Restaurant-Website braucht

1. Eine Speisekarte, die aktuell ist — und kein PDF

Die Speisekarte ist der meistbesuchte Teil jeder Restaurant-Website. Zwei Dinge entscheiden hier: Sie muss aktuell sein — nichts verärgert Gäste mehr als Gerichte oder Preise, die im Lokal dann anders sind. Und sie sollte als normale, mobil lesbare Seite angelegt sein, nicht (nur) als eingescanntes PDF: PDFs sind auf dem Handy mühsam, für Google kaum auswertbar und werden in der Praxis selten gepflegt. Wichtig ist auch, dass Änderungen schnell und günstig möglich sind — eine Saisonkarte nützt nichts, wenn jede Aktualisierung ein kleines Projekt ist.

2. Öffnungszeiten, die stimmen — überall gleich

Öffnungszeiten gehören gut sichtbar auf die Website, idealerweise auf jede Seite — und sie müssen mit dem Google-Profil übereinstimmen. Widersprechen sich Website und Google, steht im Zweifel ein Gast vor verschlossener Tür und schreibt danach die Bewertung dazu. Denken Sie auch an Ruhetage, Ferien und Saisonschließungen.

3. Die Anbindung ans Google-Unternehmensprofil

Website und Google-Profil arbeiten zusammen: Das Profil verlinkt auf die Website, die Website nennt Name, Adresse und Öffnungszeiten exakt gleich wie das Profil. Technisch sauber gemacht, bekommt die Seite zusätzlich strukturierte Daten (Restaurant-Schema), mit denen Google Küche, Öffnungszeiten und Lage direkt auslesen kann. Das ist unsichtbare Handwerksarbeit — aber genau das Signal, mit dem Sie bei „Restaurant + Ortsname" gefunden werden.

4. Ein klarer Weg zur Reservierung

Jede Seite braucht eine sofort erkennbare Antwort auf die Frage „Wie bekomme ich einen Tisch?" — ein Anruf-Button, der auf dem Handy direkt wählt, ein Reservierungsformular oder die Anbindung an ein bestehendes Reservierungssystem. Für kleine Häuser ist die prominente Telefonnummer oft die ehrlichste Lösung; ein Tool mit Monatsgebühr braucht es nicht zwingend.

5. Fotos, die Appetit machen

Gäste entscheiden mit den Augen. Ein paar gute, echte Fotos — Gerichte, Gastraum, Menschen — wirken mehr als jedes Stockfoto-Arrangement. Wichtig ist die technische Seite: Bilder müssen fürs Web optimiert sein, sonst lädt die Seite auf dem Handy im Mobilfunknetz quälend langsam. Genau dort, unterwegs, wird aber am häufigsten nach Restaurants gesucht.

6. Mehrsprachig, wenn Ihre Gäste es sind

Wer in einer Tourismusregion arbeitet, hat Gäste, die kein Deutsch sprechen. Eine Website, die es zusätzlich auf Englisch — je nach Publikum auch Italienisch oder Französisch — gibt, nimmt diesen Gästen die Hürde vor der Reservierung. Wichtig: echte Übersetzungen statt automatischem Übersetzungs-Widget, und die Gerichte dürfen ruhig ihre Originalnamen behalten.

Typische Fehler, die Gäste kosten

  • Die abfotografierte PDF-Speisekarte — auf dem Handy unlesbar, für Google unsichtbar, ewig veraltet.
  • Veraltete Angaben — alte Preise, der längst gestrichene Ruhetag, die Weihnachtskarte im März. Jede veraltete Angabe kostet Vertrauen.
  • Keine Telefonnummer im Blick — wer erst suchen muss, ruft beim nächsten Lokal an.
  • Riesige, unoptimierte Fotos — zehn Sekunden Ladezeit im Mobilfunknetz, und der Gast ist weg.
  • Widersprüche zwischen Website und Google — unterschiedliche Öffnungszeiten oder Adressen verwirren Gäste und Suchmaschine gleichermaßen.
  • Baukasten-Standardkost — eine Vorlage, die nach allem aussieht, nur nicht nach Ihrem Haus. Gerade in der Gastronomie ist Atmosphäre das Produkt.

Was kostet eine Restaurant-Homepage?

Die ehrlichen Spannen: Ein Baukasten kostet etwa 10 bis 40 € im Monat — plus die vielen Abende, die Sie selbst hineinstecken. Freelancer beginnen für eine kleine Restaurant-Website meist ab etwa 1.500 €, Agenturen selten unter 3.000 €. Dazu kommen überall Folgekosten für Hosting, Pflege und — der Klassiker — jede spätere Änderung an der Speisekarte. Die ausführliche Übersicht steht in unserem Artikel „Was kostet eine Website wirklich?".

Bei uns ist es einfach: 950 € einmalig für die komplette Website — Festpreis, inklusive Gestaltung, Texteinbau, Speisekarte, Impressum & Datenschutz und SEO-Grundlagen. Eine Sprache inklusive, jede weitere +150 €. Dazu 20 €/Monat für Hosting und Pflege und 39 € pauschal für kleine Änderungen — eine aktualisierte Speisekarte ist damit kein Projekt, sondern eine kurze Nachricht. Und Sie zahlen erst, wenn Ihnen die fertige Seite gefällt: Wir bauen zuerst, Sie sehen das Ergebnis live unter einer Demo-Adresse und entscheiden dann.

Häufige Fragen

Restaurant-Websites — kurz beantwortet

Was kostet eine Restaurant-Website?

Je nach Weg sehr unterschiedlich: Baukästen kosten laufend etwa 10 bis 40 € im Monat plus viel Eigenzeit, Freelancer und Agenturen rufen für Restaurant-Websites meist Projektpreise ab 1.500 € aufwärts auf. Bei Plattenbrand kostet eine komplette Website 950 € einmalig plus 20 €/Monat für Hosting und Pflege — eine Sprache inklusive, jede weitere +150 €. Bezahlt wird erst, wenn Ihnen die fertige Seite gefällt.

Reichen Google-Profil und Instagram nicht aus?

Beides ist wichtig, aber gemietet: Darstellung, Reichweite und Regeln bestimmt die Plattform. Die eigene Website ist der einzige Ort, der Ihnen gehört — mit aktueller Speisekarte, Öffnungszeiten, Geschichte und Reservierung an einer Adresse, die Sie auf Visitenkarte und Speisekarte drucken können. Google-Profil und Social Media verweisen im Idealfall genau dorthin.

Sollte die Speisekarte als PDF auf die Website?

Besser nicht als einziges Format. PDFs sind auf dem Handy mühsam zu lesen, für Google schwer auswertbar und werden erfahrungsgemäß selten aktualisiert. Eine Speisekarte als normale, mobil lesbare Seite ist für Gäste und Suchmaschinen die deutlich bessere Lösung — ein PDF kann es zusätzlich geben.

Wie schnell kann meine Restaurant-Website online sein?

Bei uns in der Regel wenige Tage von der Anfrage bis zur fertigen Seite. Sie sehen das Ergebnis zuerst live im Browser unter einer eigenen Demo-Adresse und entscheiden dann in Ruhe — bezahlt wird erst danach.

Brauche ich ein Online-Reservierungssystem?

Nicht zwingend. Für viele kleine Häuser ist ein gut sichtbarer Anruf-Button ehrlicher und einfacher als ein Reservierungstool mit monatlichen Gebühren. Wichtig ist nur, dass der Weg zur Reservierung auf jeder Seite sofort erkennbar ist — ob als Telefonnummer, Formular oder Anbindung an ein bestehendes System.

Erzählen Sie mir von Ihrem Projekt.

Kurzes Formular, keine Verpflichtung: Ich baue Ihre Seite, Sie sehen sie fertig — und zahlen erst, wenn sie Ihnen gefällt.

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