Warum ein Google-Profil allein nicht reicht
Viele Restaurants verlassen sich komplett auf ihr Google-Unternehmensprofil, Instagram oder Portale wie TripAdvisor. Verständlich — dort sind die Gäste ja. Aber alle diese Kanäle sind gemietet: Die Plattform entscheidet, wie Ihr Betrieb dargestellt wird, welche Fotos oben stehen und welche Öffnungszeiten irgendein Nutzer zuletzt „korrigiert" hat. Auf Aggregator-Seiten steht neben Ihrer Karte außerdem direkt die Konkurrenz von nebenan.
Die eigene Website ist der einzige Ort im Netz, der wirklich Ihnen gehört. Sie ist die verlässliche Quelle, auf die Google-Profil, Social Media und Bewertungsportale zeigen — und die Adresse, die Sie guten Gewissens auf Speisekarte, Visitenkarte und Schaufenster drucken können.
Was eine Restaurant-Website braucht
1. Eine Speisekarte, die aktuell ist — und kein PDF
Die Speisekarte ist der meistbesuchte Teil jeder Restaurant-Website. Zwei Dinge entscheiden hier: Sie muss aktuell sein — nichts verärgert Gäste mehr als Gerichte oder Preise, die im Lokal dann anders sind. Und sie sollte als normale, mobil lesbare Seite angelegt sein, nicht (nur) als eingescanntes PDF: PDFs sind auf dem Handy mühsam, für Google kaum auswertbar und werden in der Praxis selten gepflegt. Wichtig ist auch, dass Änderungen schnell und günstig möglich sind — eine Saisonkarte nützt nichts, wenn jede Aktualisierung ein kleines Projekt ist.
2. Öffnungszeiten, die stimmen — überall gleich
Öffnungszeiten gehören gut sichtbar auf die Website, idealerweise auf jede Seite — und sie müssen mit dem Google-Profil übereinstimmen. Widersprechen sich Website und Google, steht im Zweifel ein Gast vor verschlossener Tür und schreibt danach die Bewertung dazu. Denken Sie auch an Ruhetage, Ferien und Saisonschließungen.
3. Die Anbindung ans Google-Unternehmensprofil
Website und Google-Profil arbeiten zusammen: Das Profil verlinkt auf die Website, die Website nennt Name, Adresse und Öffnungszeiten exakt gleich wie das Profil. Technisch sauber gemacht, bekommt die Seite zusätzlich strukturierte Daten (Restaurant-Schema), mit denen Google Küche, Öffnungszeiten und Lage direkt auslesen kann. Das ist unsichtbare Handwerksarbeit — aber genau das Signal, mit dem Sie bei „Restaurant + Ortsname" gefunden werden.
4. Ein klarer Weg zur Reservierung
Jede Seite braucht eine sofort erkennbare Antwort auf die Frage „Wie bekomme ich einen Tisch?" — ein Anruf-Button, der auf dem Handy direkt wählt, ein Reservierungsformular oder die Anbindung an ein bestehendes Reservierungssystem. Für kleine Häuser ist die prominente Telefonnummer oft die ehrlichste Lösung; ein Tool mit Monatsgebühr braucht es nicht zwingend.
5. Fotos, die Appetit machen
Gäste entscheiden mit den Augen. Ein paar gute, echte Fotos — Gerichte, Gastraum, Menschen — wirken mehr als jedes Stockfoto-Arrangement. Wichtig ist die technische Seite: Bilder müssen fürs Web optimiert sein, sonst lädt die Seite auf dem Handy im Mobilfunknetz quälend langsam. Genau dort, unterwegs, wird aber am häufigsten nach Restaurants gesucht.
6. Mehrsprachig, wenn Ihre Gäste es sind
Wer in einer Tourismusregion arbeitet, hat Gäste, die kein Deutsch sprechen. Eine Website, die es zusätzlich auf Englisch — je nach Publikum auch Italienisch oder Französisch — gibt, nimmt diesen Gästen die Hürde vor der Reservierung. Wichtig: echte Übersetzungen statt automatischem Übersetzungs-Widget, und die Gerichte dürfen ruhig ihre Originalnamen behalten.
Typische Fehler, die Gäste kosten
- Die abfotografierte PDF-Speisekarte — auf dem Handy unlesbar, für Google unsichtbar, ewig veraltet.
- Veraltete Angaben — alte Preise, der längst gestrichene Ruhetag, die Weihnachtskarte im März. Jede veraltete Angabe kostet Vertrauen.
- Keine Telefonnummer im Blick — wer erst suchen muss, ruft beim nächsten Lokal an.
- Riesige, unoptimierte Fotos — zehn Sekunden Ladezeit im Mobilfunknetz, und der Gast ist weg.
- Widersprüche zwischen Website und Google — unterschiedliche Öffnungszeiten oder Adressen verwirren Gäste und Suchmaschine gleichermaßen.
- Baukasten-Standardkost — eine Vorlage, die nach allem aussieht, nur nicht nach Ihrem Haus. Gerade in der Gastronomie ist Atmosphäre das Produkt.
Was kostet eine Restaurant-Homepage?
Die ehrlichen Spannen: Ein Baukasten kostet etwa 10 bis 40 € im Monat — plus die vielen Abende, die Sie selbst hineinstecken. Freelancer beginnen für eine kleine Restaurant-Website meist ab etwa 1.500 €, Agenturen selten unter 3.000 €. Dazu kommen überall Folgekosten für Hosting, Pflege und — der Klassiker — jede spätere Änderung an der Speisekarte. Die ausführliche Übersicht steht in unserem Artikel „Was kostet eine Website wirklich?".
Bei uns ist es einfach: 950 € einmalig für die komplette Website — Festpreis, inklusive Gestaltung, Texteinbau, Speisekarte, Impressum & Datenschutz und SEO-Grundlagen. Eine Sprache inklusive, jede weitere +150 €. Dazu 20 €/Monat für Hosting und Pflege und 39 € pauschal für kleine Änderungen — eine aktualisierte Speisekarte ist damit kein Projekt, sondern eine kurze Nachricht. Und Sie zahlen erst, wenn Ihnen die fertige Seite gefällt: Wir bauen zuerst, Sie sehen das Ergebnis live unter einer Demo-Adresse und entscheiden dann.