Die fünf Schritte von der Anfrage bis zum Go-Live
Egal ob Freelancer oder Agentur — ein sauberes Website-Projekt folgt fast immer demselben Muster. Wenn Sie diese fünf Schritte kennen, können Sie jedes Angebot einordnen und merken schnell, wenn ein Anbieter wichtige Stationen überspringt.
Schritt 1: Anfrage und Briefing
Am Anfang steht ein kurzes Briefing: Was machen Sie, für wen, und was soll die Website leisten — Anfragen bringen, Termine, Bewerbungen, einfach gefunden werden? Dazu kommen vorhandenes Material (Texte, Bilder, Logo) und Beispiele, die Ihnen gefallen. Ein gutes Briefing braucht keine zwanzig Seiten; wichtiger ist, dass der Anbieter die richtigen Fragen stellt. Bei uns ist das ein Formular, das zwei Minuten dauert — alles Weitere klären wir schriftlich.
Schritt 2: Gestaltung und Aufbau
Jetzt entsteht die eigentliche Seite: Struktur, Design, Texteinbau, Technik. Seriöse Anbieter kümmern sich in diesem Schritt auch um die unsichtbaren Pflichten — sauberes Impressum, Datenschutzerklärung, Mobil-Optimierung, Ladezeit und SEO-Grundlagen. Fragen Sie ruhig nach, ob das im Preis enthalten ist; genau hier verstecken sich sonst später Zusatzkosten.
Schritt 3: Vorschau und Feedback
Bevor irgendetwas live geht, sollten Sie die fertige Seite in Ruhe ansehen können — nicht als PDF-Entwurf oder Screenshot, sondern klickbar im Browser, auch auf dem Handy. Bei uns bekommt jedes Projekt dafür eine eigene Demo-Adresse, unter der die echte Seite läuft. Änderungswünsche fließen in dieser Phase ein, bis das Ergebnis passt.
Schritt 4: Freigabe und Bezahlung
Erst wenn Sie die Seite gesehen haben und einverstanden sind, wird das Projekt abgeschlossen. Üblich in der Branche sind Anzahlungen von 30 bis 50 % schon vor dem Start — wir haben uns bewusst dagegen entschieden:Sie zahlen erst, wenn Ihnen die fertige Seite gefällt. Gefällt sie Ihnen nicht, kostet Sie das nichts. So trägt der Anbieter das Risiko, nicht Sie.
Schritt 5: Go-Live auf Ihrer Domain
Zum Schluss zieht die Seite auf ihre endgültige Adresse um. Eine bestehende Domain bleibt dabei erhalten; wer noch keine hat, bekommt bei uns seine Wunsch-Domain — gängige Endungen wie .de sind inklusive. Zum Go-Live gehören außerdem die Anmeldung bei Google (Search Console), eine funktionierende Kontaktstrecke und die Frage, wie es danach weitergeht: Wer pflegt die Seite, und was kostet eine kleine Änderung später?
Wie lange dauert das wirklich?
Die unbequeme Wahrheit zuerst: Die meiste Zeit in Website-Projekten vergeht nicht mit Bauen, sondern mit Warten — auf Texte, auf Bilder, auf Feedback, auf den nächsten freien Termin im Kalender des Anbieters. Realistische Spannen:
- Agentur: häufig zwei bis sechs Monate — Konzeptphasen, Abstimmungsrunden und volle Auftragsbücher summieren sich.
- Freelancer: meist vier bis acht Wochen, je nach Auslastung und Projektumfang.
- Selbst bauen mit Baukasten: auf dem Papier ein Wochenende, in der Praxis viele Abende über Wochen — neben dem eigentlichen Tagesgeschäft.
- Bei uns: in der Regel wenige Tage von der Anfrage bis zur fertigen Vorschau unter Ihrer Demo-Adresse. Das geht, weil wir mit einem schlanken, modernen Stack arbeiten und ohne Meeting-Marathon auskommen — der Ablauf ist auf unserer Startseite Schritt für Schritt beschrieben.
Wichtig für Ihre Planung: Rechnen Sie Ihre eigene Zeit ehrlich mit ein. Ein Anbieter kann nur so schnell sein, wie Texte, Bilder und Entscheidungen bei ihm ankommen.
Was Sie vorbereiten sollten
Sie müssen nichts davon perfekt haben — aber je mehr davon beim Start vorliegt, desto schneller und besser wird das Ergebnis:
- Ihr Angebot in eigenen Worten — was Sie anbieten, für wen, und was Kunden an Ihnen schätzen. Stichpunkte reichen; Texte daraus zu machen ist Aufgabe des Anbieters.
- Texte oder Textbausteine — vorhandene Flyer, Broschüren, die alte Website. Alles hilft.
- Bilder und Logo — echte Fotos von Ihnen, Ihrem Team, Ihrer Arbeit wirken mehr als jedes Stockfoto. Falls es kein Logo gibt: auch das ist lösbar, sagen Sie es nur vorher.
- Impressumsdaten — Name, Rechtsform, Anschrift, Kontakt, je nach Branche USt-IdNr., Kammer und Aufsichtsbehörde. Klingt lästig, ist aber Pflicht — und in fünf Minuten zusammengesucht.
- Domain-Infos — haben Sie schon eine Domain, und wo liegt sie? Falls nein: Wunschname überlegen.
- Zwei, drei Beispiel-Websites — was gefällt Ihnen, was gar nicht? Das sagt mehr als jedes Adjektiv im Briefing.
Warnsignale: Wann Sie besser weitersuchen
Die meisten Webdesigner arbeiten ordentlich. Aber es gibt Muster, die erfahrungsgemäß Ärger ankündigen:
- Kein Festpreis, keine klare Leistungsbeschreibung — „das sehen wir dann" wird fast immer teurer als gedacht. Was drin sein sollte, steht in unserem Artikel „Was kostet eine Website wirklich?".
- Volle Vorkasse — Sie tragen das komplette Risiko, bevor Sie irgendetwas gesehen haben.
- Keine Referenzen zum Selbst-Anklicken — Screenshots in einer PDF-Mappe sind keine Referenz. Echte, live erreichbare Kundenseiten schon.
- Garantierte Google-Platz-1-Versprechen — das kann seriös niemand garantieren. Wer es trotzdem tut, sagt auch anderswo nicht die Wahrheit.
- Unklare Eigentumsfrage — Domain, Inhalte und Seite müssen Ihnen gehören. Wenn Sie beim Anbieterwechsel alles verlieren, sitzen Sie in der Falle.
- Laufzeitverträge mit Website „zur Miete" — monatliche Raten klingen bequem, binden Sie aber oft über Jahre an Kosten, die einen Kauf weit übersteigen.
- Intransparente Folgekosten — was kostet eine kleine Textänderung nach dem Start? Wer darauf keine Zahl nennt, hat einen Grund.
So läuft es bei uns
Unser Ablauf ist bewusst einfach: Sie stellen die Anfrage über unser Formular, wir bauen Ihre Seite komplett fertig, Sie sehen sie live unter einer eigenen Demo-Adresse — und entscheiden dann. Gefällt sie Ihnen, kostet die komplette Website 950 € als Festpreis (eine Sprache inklusive, jede weitere +150 €), dazu 20 €/Monat für Hosting und Pflege und 39 € pauschal für kleine Änderungen danach. Gefällt sie Ihnen nicht, kostet Sie das nichts. Die vier Schritte im Detail stehen auf unserer Startseite.