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Homepage-Baukasten oder Webdesigner: Was passt zu Ihnen?

Wix, Jimdo und Squarespace versprechen die Website in einer Stunde — Webdesigner und Agenturen versprechen das Gegenteil: Qualität, die ihren Preis hat. Beides stimmt nur halb. Hier ist der ehrliche Vergleich nach den Kriterien, die wirklich zählen: Zeit, Kosten über drei Jahre, SEO, Tempo, DSGVO und die Frage, wem die Seite am Ende gehört.

Von Lennart Hämmerle · 19. Juli 2026 · Ratgeber

Die kurze Antwort: Wann ein Baukasten wirklich reicht

Fangen wir mit der unbequemen Wahrheit für unsere eigene Branche an: Es gibt Fälle, in denen ein Baukasten die richtige Wahl ist.

  • Hobby- und Herzensprojekte — der Verein, der Blog, das Familienarchiv. Niemand braucht dafür einen Dienstleister.
  • Der allererste Test — Sie wollen nur ausprobieren, ob eine Geschäftsidee überhaupt Resonanz findet, bevor Sie Geld in die Hand nehmen.
  • Null Budget — wenn schlicht kein Geld da ist, ist eine selbst gebaute Seite besser als gar keine.
  • Freude am Basteln — wer gern selbst gestaltet und die Abende dafür übrig hat, bekommt mit einem Baukasten ein ordentliches Werkzeug.

Für alle anderen — den Betrieb, die Praxis, das Restaurant, die Gründung, die von der Website Kunden erwartet — lohnt sich der genaue Blick. Denn der Baukasten ist billiger, als ein Webdesigner aussieht, aber teurer, als er ist. Warum, zeigen die sechs Kriterien.

Der Vergleich in sechs Kriterien

1. Zeit: der Preis, der auf keiner Preisliste steht

Der Baukasten-Tarif kostet 10 bis 40 € im Monat — Ihre Abende kostet er extra. Wer noch nie eine Website gestaltet hat, sitzt erfahrungsgemäß viele Stunden an Layout, Texten, Bildzuschnitten und Technik-Einstellungen. Rechnen Sie diese Zeit mit einem ehrlichen Stundenwert, ist der „günstige" Baukasten oft der teuerste Posten der ganzen Rechnung. Beim Webdesigner liefern Sie Inhalte und Feedback — den Rest macht jemand, der das jeden Tag tut.

2. Kosten über drei Jahre: die ehrliche Rechnung

Der faire Vergleich läuft nicht über den Startpreis, sondern über die Nutzungsdauer. Über drei Jahre kostet ein Baukasten grob 360 bis 1.440 € an Gebühren — plus die eigene Arbeitszeit, plus Extras wie Domain oder werbefreie Tarife. Freelancer beginnen für kleine Firmen-Websites meist ab 1.500 €, Agenturen selten unter 3.000 €, jeweils plus Hosting und Pflege. Bei uns sind es über drei Jahre 1.670 € komplett: 950 € einmalig für die fertige Website, 20 €/Monat für Hosting und Pflege. Die ausführliche Preisübersicht mit allen Folgekosten steht in unserem Artikel „Was kostet eine Website wirklich?".

3. SEO: Gefunden werden ist mehr als online sein

Ehrlich gesagt: Baukasten-Seiten können bei Google ranken — die Zeiten, in denen Wix & Co. für Suchmaschinen unsichtbar waren, sind vorbei. Der Unterschied liegt im Feinschliff, und genau der entscheidet in lokalen Suchergebnissen: saubere Seitenstruktur, schnelle Ladezeiten, strukturierte Daten fürs Google-Profil, Texte, die Suchbegriffe Ihrer Kunden aufnehmen. Im Baukasten sind diese Stellschrauben teils gar nicht, teils nur in teureren Tarifen zugänglich — und man muss wissen, wo sie sind. Ein guter Webdesigner baut das von Anfang an ein.

4. Tempo: Core Web Vitals sind ein Ranking-Faktor

Baukasten-Seiten schleppen die komplette Technik ihres Editors mit — Skripte, Schriften, Ballast, den Ihre Besucher nie sehen, aber immer mitladen. Auf dem Handy im Mobilfunknetz macht das den Unterschied zwischen „lädt sofort" und „weg zum nächsten Treffer". Google misst genau das mit den Core Web Vitals und lässt es ins Ranking einfließen. Eine maßgeschneiderte statische Website — so bauen wir — liefert nur das aus, was die Seite wirklich braucht, und bleibt dadurch dauerhaft schnell.

5. DSGVO: möglich ist es überall, verantwortlich sind Sie

Die großen Baukästen sind US-Anbieter. DSGVO-konform betreiben lässt sich das — aber die Verantwortung liegt bei Ihnen: Datenschutzerklärung, Cookie-Einwilligung, eingebundene Dienste, Datenübermittlung in die USA. Das ist zu schaffen, kostet aber Sorgfalt und bleibt ein bewegliches Ziel. Beim Webdesigner können Sie die Abkürzung nehmen: Unsere Seiten liegen auf Servern in Deutschland und kommen ohne Tracking-Cookies aus — Impressum und Datenschutzerklärung sind beim Festpreis dabei.

6. Wechselkosten: Wem gehört Ihre Website?

Der stillste Nachteil des Baukastens: Die Seite gehört faktisch der Plattform. Design und Technik lassen sich nicht exportieren, ein Anbieterwechsel bedeutet Neubau — und mit jedem Jahr Arbeit, das in der Seite steckt, wird der Absprung teurer. Das ist das Geschäftsmodell, nicht ein Versehen. Beim Webdesigner lohnt dieselbe Frage übrigens auch: Fragen Sie vor der Beauftragung, ob Domain und Website Ihnen gehören. Bei uns gehören sie Ihnen.

Baukasten oder Webdesigner: der Vergleich auf einen Blick

Vergleich Homepage-Baukasten und Webdesigner nach sechs Kriterien
KriteriumBaukastenWebdesigner
ZeitaufwandViele Abende Eigenarbeit — Layout, Texte, TechnikWenige Stunden Zuarbeit: Inhalte liefern, Feedback geben
Kosten über 3 Jahreca. 360–1.440 € Gebühren — plus Ihre Arbeitszeitbei uns 1.670 € komplett (950 € einmalig + 20 €/Monat)
SEOGrundlagen möglich, beim Feinschliff sind Grenzen gesetztSaubere Struktur, schnelle Seiten, strukturierte Daten
Tempo (Core Web Vitals)Oft träge — der Baukasten lädt viel Technik-Ballast mitStatische Seiten, auch im Mobilfunknetz schnell
DSGVOMeist US-Anbieter — konform möglich, aber Ihre AufgabeHosting in Deutschland, ohne Tracking-Cookies machbar
Wechsel / Lock-inUmzug zu anderem Anbieter heißt praktisch: NeubauDomain und Website gehören Ihnen
DesignVorlage, die man als Vorlage erkenntMaßgeschneidert für Ihren Betrieb

Spalte „Webdesigner" mit unseren Konditionen als Beispiel — Freelancer und Agenturen liegen preislich meist darüber. Alle unsere Preise im Detail: Preise & Leistungen.

Unser Vorschlag: Vergleichen Sie ohne Risiko

Der Baukasten hat ein starkes Argument: Man kann ihn ausprobieren, bevor man sich bindet. Genau deshalb funktioniert unser Modell genauso — nur andersherum. Wir bauen Ihre Website zuerst, Sie sehen das fertige Ergebnis live im Browser unter einer eigenen Demo-Adresse — und Sie zahlen erst, wenn es Ihnen gefällt. Danach gilt der Festpreis: 950 € einmalig für die komplette Website inklusive Gestaltung, Texteinbau, Impressum & Datenschutz und SEO-Grundlagen, 20 €/Monat für Hosting und Pflege, kleine Änderungen 39 € pauschal. Sie riskieren also mit dem Webdesigner genau so wenig wie mit dem Baukasten-Probemonat — bekommen aber eine Seite, die keine Abende kostet. Wie wir arbeiten, zeigt unsere Seite für Webdesign in Starnberg & Tutzing.

Häufige Fragen

Baukasten oder Webdesigner — kurz beantwortet

Wix oder Webdesigner — was ist besser?

Kommt auf den Zweck an. Für ein Hobbyprojekt, einen ersten Test oder bei null Budget ist Wix (oder Jimdo, Squarespace) eine legitime Wahl. Sobald die Website Kunden bringen soll, spricht das meiste für den Webdesigner: schnellere Seiten, besseres Ranking-Fundament, eigenes Design — und Sie stecken Ihre Abende in Ihren Betrieb statt in einen Seiten-Editor.

Was sind die größten Nachteile eines Homepage-Baukastens?

Die drei größten: Erstens die eigene Zeit — die vielen Stunden Arbeit stehen auf keiner Preisliste. Zweitens der Lock-in: Die Seite lässt sich praktisch nicht zu einem anderen Anbieter mitnehmen, ein Wechsel bedeutet Neubau. Drittens Tempo und Feinschliff: Baukasten-Seiten laden viel Technik-Ballast mit und lassen sich bei SEO und Design nur begrenzt optimieren.

Was kostet ein Webdesigner im Vergleich zum Baukasten?

Baukästen kosten etwa 10 bis 40 € im Monat, über drei Jahre also grob 360 bis 1.440 € — plus die eigene Arbeitszeit. Freelancer beginnen meist ab 1.500 €, Agenturen selten unter 3.000 €. Bei Plattenbrand kostet die komplette Website 950 € einmalig plus 20 €/Monat für Hosting und Pflege — über drei Jahre 1.670 €, und Sie zahlen erst, wenn Ihnen die fertige Seite gefällt.

Kann ich meine Baukasten-Website später mitnehmen?

Praktisch nein. Design und Technik gehören dem Baukasten-Anbieter; exportieren lassen sich bestenfalls Texte und Bilder. Ein Umzug bedeutet deshalb fast immer einen kompletten Neubau. Mitnehmen können Sie Ihre Domain — sofern sie auf Sie registriert ist. Genau das sollten Sie vor dem Start prüfen.

Homepage-Baukasten oder Agentur — was passt zu kleinen Unternehmen?

Die klassische Agentur ist für viele kleine Betriebe überdimensioniert: selten unter 3.000 €, dazu Pflegeverträge und Stundensätze für jede Änderung. Der Baukasten spart Geld, kostet aber Abende und Ergebnisqualität. Dazwischen liegt der kleine Webdesigner mit Festpreis — bei uns 950 € einmalig, 20 €/Monat für Hosting und Pflege, kleine Änderungen 39 € pauschal.

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